Meine Überzeugung

Politik zum Wohl der Bevölkerung

Ich schätze mich glücklich, mit Ihnen in einer Demokratie leben zu dürfen. Hier können wir alle unsere Meinung frei äußern und in die politische Willensbildung einfließen lassen. Ja, auch unsere Demokratie ist nicht perfekt. Zum Beispiel ist das Mittel des Lobbyismus aus meiner Sicht reformierungsbedürftig. Dass Interessensgruppen ihre Anliegen an Politiker herantragen, ist legitim und erwünscht. Wenn die Anzahl der Lobbyisten und damit der Einfluss auf die Politik jedoch vor allem von der finanziellen Macht abhängt, kommen wir in eine Schieflage. Deutlich zu beobachten ist dies zum Beispiel bei den Aktivitäten der Agrarchemie oder der Autoindustrie. Hier brauchen wir mehr Blick auf das Ganze statt einzelne wirtschaftliche Interessen. Politik darf sich nicht unter Druck setzen lassen, sondern muss von einem übergeordneten Ziel aus agieren, nämlich dem Wohl der Bevölkerung.

Orientierung an übergeordneten Zielen

Nach meiner Überzeugung ist dieses höhere Ziel zuerst die Sicherung unserer Lebensgrundlagen: Frieden, gesunde und ausreichende Nahrung, sauberes Wasser, fruchtbare Böden, gesunde Luft, helle und warme Wohnungen, Bildung. Im zweiten Schritt ist zu betrachten, welche Faktoren dies beeinflussen. Von hier ausgehend sind politische Vorgaben zu machen, die dann von Unternehmen, Organisationen und von jedem Einzelnen mit Leben gefüllt werden.

Jetzt Handeln

Gier und der Fokus auf Einzelinteressen, „Nach mir die Sintflut“-Mentalität und Ignoranz der Zusammenhänge sowie gegenüber den Bedürfnissen anderer haben uns in eine Situation gebracht, die man als Wendepunkt beschreiben kann. Entweder wir schaffen es, jetzt unser Verhalten an den aktuellen Erfordernissen auszurichten und die Chancen, die sich uns bieten, zu ergreifen, oder wir machen weiter wie bisher und nehmen damit einen Kollaps unseres Klimas und in der Folge unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft in Kauf.

Zukunft gemeinsam gestalten

Ich möchte mit Ihnen den ersten Weg gehen und Chancen ergreifen. Aus meiner Sicht sind die Bevölkerung und auch viele Unternehmen längst reif für diesen Schritt. Corona hat meinen Blick auf das Wesentliche noch weiter geschärft. Es ist mir bewusster geworden, was im Leben wirklich wichtig ist und wie stark die Dinge miteinander zusammenhängen. Jetzt gilt es, den Rahmen zu definieren, damit wir die Welt, in der wir leben wollen, gestalten können. Dazu gehört aus meiner Sicht der Fokus auf die Folgen des Klimawandels und darauf, den Klimawandel nicht weiter anzuheizen. Jede und jeder in unserer Gesellschaft ist eingeladen, dazu beizutragen. Wir brauchen wieder stärker den Blick auf die Gemeinschaft und auf die uns umgebenden natürlichen Ressourcen als Grundlage unseres Lebens.

Engagement für Demokratie

Ich bin überzeugt davon, dass wir eine attraktive „neue“ Welt gestalten können, denn Klimaschutz bedeutet nicht automatisch Verzicht. Fest steht: Demokratie funktioniert nur, wenn sich Bürgerinnen und Bürger selbst einbringen, mindestens bei der Wahl, noch besser durch ehrenamtliches Engagement vor Ort. Sich nur über die Zustände beschweren gilt nicht!

Noch können wir unsere Zukunft gestalten. Nutzen wir diese Chance! Mein politisches Engagement ist mein Beitrag.